Vor genau 40 Jahren wurde die Gründung des Interregionalen Parlamentarier-Rates (IPR) beschlossen. Die Unterzeichnung der entsprechenden Konvention erfolgte am 17. Februar 1986 in Metz.
Der IPR ist die beratende parlamentarische Versammlung der Großregion. Für Belgien sind dort neben der Deutschsprachigen Gemeinschaft auch die Wallonie und die Französische Gemeinschaft vertreten. Aus Deutschland sind das Saarland und Rheinland-Pfalz dabei, auch das Großherzogtum Luxemburg und die französische Region Grand Est gehören dem IPR an.
Das Parlament der DG hat im ersten Halbjahr 2026 den Vorsitz in dem Gremium inne. Am 27. März veranstaltet das Parlament im Kloster Heidberg in Eupen ein Kolloquium zum Thema "Grenzüberschreitende Herausforderungen des Arbeitsmarkts in der Großregion".
Der Interregionale Parlamentarier-Rat berät über Themen der Grenzregionen und arbeitet Lösungsvorschläge aus. Diese werden in Form von Empfehlungen an die Regierungen der Teilregionen und bei Bedarf auch an die nationalen Regierungen sowie die Europäische Union weitergeleitet.
Auf diese Weise wurden in den vergangenen Jahrzehnten unter anderem Empfehlungen zum grenzüberschreitenden Personen- und Güterverkehr, zur gemeinsamen Bekämpfung von Tierseuchen und die länderübergreifende Anerkennung von Diplomen und Ausbildungszeugnissen eingereicht.
mitt/moko