Geschäftsführer Guido Schumacher freute sich über die positive Resonanz. "Wir sind total begeistert natürlich. Es sind sehr viele Menschen. Alle Leute sind voller Bewunderung. Die Mitarbeiter sind voll dabei. Die Leute freuen sich, wenn sie etwas erklärt bekommen, wenn sie hinter die Kulissen schauen dürfen. Fast niemand weiß, wie viel hinter einer Orgel steckt. Von unten aus gesehen sieht man vielleicht zwei bis drei Prozent von so einer Orgel. Und alles andere ist dahinter. Und das an so einem Tag zu entdecken - das ist für die meisten einfach faszinierend."
Die Eupener Orgelbauwerkstatt feiert in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen. Guido Schumacher hatte den Betrieb vor fast 40 Jahren von seinem Vater übernommen. Was die Zukunft der Firma mit 15 Beschäftigten betrifft, ist er zuversichtlich. Seine Nachfolge könnte schon bald der Eupener Pianist Stefan Pitz antreten. Der 38-Jährige verschafft sich zur Zeit als Direktionsassistent einen Einblick in das Unternehmen.
"Im Moment läuft das sehr gut. Wir verstehen uns sehr gut. Ich habe viel Rückhalt aus der Mannschaft, und ich sehe der Zukunft sehr positiv entgegen", sagt Pitz. "Ich glaube, dass es wichtig ist, dass der Betrieb, der ein Arbeitgeber in der Region ist, aber auch maßgeblich am Erhalt des kulturellen Erbguts beteiligt ist, weitergeht. Das ist mir als Musiker persönlich ein großes Anliegen. Ich würde mir sehr wünschen, dass ich auch an der Zukunft des Betriebes beteiligt sein kann."
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