Sportschöffe Josef Thaeter spricht von typischen "Kinderkrankheiten": Mal klemmt eine Tür, mal funktioniert die Beleuchtung nicht wie geplant. Diese Kleinigkeiten würden nach und nach behoben, betont er. Insgesamt überwiege jedoch der positive Eindruck - die Halle entlaste Schulen und Vereine spürbar.
"Die Infrastruktur ist toll, aber alles muss sich noch einspielen", erklärt Thaeter. Neue Trainingszeiten und Abläufe müssten angepasst werden, auch der Umzug der Vereine verlaufe schrittweise und brauche noch etwas Zeit. "Das geht nicht mit einem Klick."
Seit Jahresbeginn ist auch der Leitverband des Ostbelgischen Sports (LOS) im Gebäude untergebracht. Neben der modernen Sportinfrastruktur gibt es einen Versammlungsraum, der bereits für Vereinszwecke genutzt werden kann - sogar mit Ausschankmöglichkeit.

Während drinnen schon Sport getrieben wird, laufen draußen noch Arbeiten. Das Augenmerk liegt aktuell auf dem neuen Stadion: Die Leichtathletikbahn mit künftig acht Bahnen wird derzeit vorbereitet. "Im Sommer brauchen wir dann eine gute Wetterperiode, um die Tartanbahn fertigzustellen", so Thaeter. Die erweiterte Anlage soll künftig mehr Trainingsmöglichkeiten bieten - auch für neue Angebote wie einen angedachten "Lauftreff Bahn 8".
Die offizielle Einweihung der neuen Sporthalle Schönefeld ist am 27. März. Ein klassischer Tag der offenen Tür ist derzeit nicht geplant - aber wie Thaeter andeutet: "Wer weiß, was noch alles ansteht."
Manuel Zimmermann



