Anfang April sollen die Bauarbeiten zur Erweiterung des East Belgium Parks starten. Die Zone vier liegt auf dem Gebiet der Stadt Eupen und ist insgesamt gut 33 Hektar groß.
In einer ersten Phase soll der Siebeponisweg geradlinig bis hinter das Unternehmen DB Schenker verstärkt und verlängert werden. Zusätzlich werden Maßnahmen durchgeführt, um Kanalisation, Fußwege, Stromnetz und Hochwasserschutz zu verbessern.
Die Wallonische Region hat Ende Dezember einen Zuschuss von zwei Millionen Euro zugesagt, um die Bauarbeiten zu finanzieren. Die Stadt Eupen steuert rund 400.000 Euro bei. Die Arbeiten sollen bis Januar 2027 dauern. Zuständige Aufsichtsbehörde ist die Deutschsprachige Gemeinschaft. Die Interkommunale SPI koordiniert das Projekt.
Wie der weitere Ausbau der Zone 4 gestaltet wird, hängt auch von den Unternehmen ab, die sich dort ansiedeln wollen. Laut der SPI laufen die Verhandlungen über mögliche Grundstücksverkäufe. Laut dem Eupener Bürgermeister Thomas Lennertz hat das Eupener Kabelwerk eine Option auf ein Grundstück dort. Die Option wurde Ende Dezember verlängert, aber noch sei nichts entschieden, sagte Lennertz dem BRF.
Erhöht Erweiterung Hochwasserrisiko ?
Die geplante Erweiterung des East Belgium Park in Eupen könnte das Hochwasserrisiko in Baelen und Limbourg erhöhen. Dies geht aus einer Studie hervor, die im Auftrag der Provinz Lüttich durchgeführt wurde. Das Projekt befindet sich im Einzugsgebiet des Baelener Baches. Der Wasserlauf hat bereits Überschwemmungen verursacht.
Die Interkommunale SPI will jetzt prüfen, ob die Ausbaupläne angepasst werden müssen. Das bestätigte ein Sprecher der SPI dem BRF. Es geht unter anderem um den Abfluss des vorgeschriebenen Regenrückhaltebeckens und um Bodenversiegelung.
ake
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