Am frühen Samstagmorgen trafen sich rund zehn Mitglieder des JGV auf dem großen Supermarktparkplatz. Nach einer kurzen Einweisung durch Vizepräsident Tom Weishaupt ging es los: In drei Gruppen zogen die Junggesellen durch die Straßen von St. Vith, um die Weihnachtsbäume einzusammeln.
Die Aktion war im Vorfeld mit der Polizei abgesprochen - Sicherheit hatte oberste Priorität.
Für viele der Beteiligten ist die Aktion nichts Neues. "Ich mache das jetzt schon zum dritten Mal. Früher mit dem Karnevalsprinzen, jetzt zum ersten Mal mit dem JGV", erzählt Lorenzo Kandels. Wichtig sei vor allem, auf die Sicherheit zu achten - und möglichst viele Bäume einzusammeln.
Nach gut einer Stunde war der erste Anhänger bereits voll. Die gesammelten Tannenbäume werden bis nach Karneval auf einer Wiese hinter dem Supermarktparkplatz gelagert und anschließend beim traditionellen Burgfeuer verbrannt.
Für Tom Weishaupt steht neben der Arbeit vor allem der Gemeinschaftsgedanke im Vordergrund. "Der Zusammenhalt, die Traditionen und das Beisammensein mit Freunden oder neuen Leuten - das macht den JGV aus. Kirmes und Karneval sind für uns etwas ganz Besonderes."
Auch die Zusammenarbeit der Vereine spielte in diesem Jahr eine wichtige Rolle. "Gerade ohne Karnevalsprinzen merkt man, wie wichtig das Miteinander ist", betont Loris Seca vom JGV.
Noch mehrere Stunden waren die Junggesellen unterwegs, um die letzten Weihnachtsbäume einzusammeln. Denn eines ist klar: Je mehr Bäume, desto größer wird das Burgfeuer - und darauf freut sich ganz St. Vith.
Dogan Malicki


