Nach Protesten queerer Organisationen zum Haushaltsplan 2026 der Stadt Aachen ist nun ein Kompromiss gefunden worden. Die Vereinigung Rainbow, die sich für die Rechte und Interessen queerer Menschen einsetzt, hatte am Freitag kritisiert, dass alle Fördermittel gestrichen wurden und dadurch der Christopher Street Day sowie Arbeitsplätze gefährdet seien.
Oberbürgermeister Michael Ziemons bezeichnete das als Missverständnis - die Fördergelder seien bereits 2023 für 2025 als auslaufend vorgesehen gewesen. Nach Gesprächen wollen Stadt und die Vereinigung nun gemeinsam Lösungen finden.
In einer Stellungnahme von Samstag heißt es, die Unterstützung solle dauerhaft gewährleistet werden. Geplant ist unter anderem die Schaffung einer Verwaltungsstelle, um die Zusammenarbeit zu sichern.
mitt/js