In Aachen geraten zentrale Angebote für queere Menschen unter Druck. Grund ist der Haushaltsentwurf der Stadt für 2026: Die Förderlinie "Queeres Leben in Aachen" wurde darin vollständig gestrichen.
Besonders betroffen ist der Verein Rainbow e.V. Er muss alle Mitarbeitenden entlassen, die queere Beratungsstelle für Erwachsene stellt ihre Arbeit ein. Auch die Finanzierung des Christopher-Street-Day-Straßenfestes ist unsicher.
Weitere Folgen sind der Wegfall von Bildungsangeboten an den Aachener Hochschulen, Einschränkungen beim Schulaufklärungsprojekt SCHLAU, bei Rainbow Sports sowie das vorläufige Aus der queeren Zeitung DIVA.
Rainbow warnt, dass eine über Jahre aufgebaute Unterstützungsstruktur für die queere Community in der Region Aachen zusammenzubrechen droht.
mitt/js
Wenn diese Angebote gestrichen werden, sieht wirklich, ob sie notwendig sind oder nicht. Könnte genau so gut sein, daß man hier "schöne Pöstchen" geschaffen hat unter einem Vorwand, um irgendwelchen Parteisoldaten ein Einkommen zu besorgen.
Ob nun jemand schwul, lesbisch, transgender oder wer was weiß noch ist, ist in der heutigen Zeit egal. Die meisten Menschen akzeptieren dies als vollkommen normal. Da muss man kein "Gedöns" drum machen.
Schau, Marcel, ich weiß nicht, wie du dir das denkst, aber die Förderung und Jobs in solchen sozialarbeitsnahen Feldern sind furchtbar prekär, da wird niemand mit einem lukrativen Posten belohnt. Zumal an jeder Ecke Arbeitskräfte gesucht werden, da finden „Parteisoldaten“, also Leute die wissen wie man politisch was reißt, Anträge formuliert und wie Präsidium funktioniert leicht was viel besser bezahltes. Wer nicht so leicht was findet, sind die ganzen queeren Jugendlichen die Hilfe, Beratung und ein offenes Ohr brauchen, gerade auch, wenn sie schreckliche Familienväter haben, etwa den Herrn Scholzen aus Eimerscheid.