Die Hilfeleistungszone der Deutschsprachigen Gemeinschaft weist darauf hin, dass es bei Einsätzen am Freitag zu Verzögerungen kommen kann.
Manuel Bastin vom Rettungsdienst Eupen erklärt, dass die aktuellen Wetterbedingungen auch für Einsatzfahrzeuge eine vorsichtige Fahrweise erforderlich machen: "Ich muss den Verkehrsteilnehmern vor uns genügend Zeit lassen, sich auf Seite zu begeben. Ich muss genügend Abstand halten, weil sich der Bremsweg verlängert. Das sind kleine Sachen, die von großer Bedeutung sind für Einsätze, um die Patienten und die Kollegen und Kolleginnen zu schützen."
Im Venn und in der Eifel waren für Freitag bis zu 40 Zentimeter Neuschnee angekündigt worden. Die Hilfeleistungszone der DG ist auf diese winterlichen Bedingungen vorbereitet.
Nach Ansicht von Zonenleiter Francis Cloth hat das Warnsystem, zum Beispiel die Nachrichten von Be-Alert, Wirkung gezeigt. Sogar der Verkehr in Eupen sei ruhiger geworden. Menschen, die beispielsweise keine Winterreifen auf den Autos haben, hatten durch die Warnung die Möglichkeit, sich zweimal zu überlegen, ob sie wirklich so auf den Straßen fahren wollten.
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