Es war ein kurzer Schockmoment für die Mitarbeiter des Bauhofs der Gemeinde Raeren. Gegen halb sieben bemerkten sie den Brand und riefen die Feuerwehr. Beim Eintreffen der Rettungskräfte schlugen die Flammen bereits durch das Dach des Gebäudes.
"Wir vermuten, dass eine Batterie eines Baggers sich selbst entzündet hat. Von da aus griff das Feuer dann wahrscheinlich auf den Raum über. Zum Glück ist niemand verletzt worden. Ein weiteres Glück ist, dass der Bauhof in Kompartiments gebaut ist. So sind die anderen Werkstätten verschont geblieben", erklärte Raerens Bürgermeister Mario Pitz.
"Durch das Wetter war der Einsatz etwas komplizierter", ergänzt der Feuerwehrkommandant der Hilfeleistungszone DG, Francis Cloth. "Weil es die Brandschutzabschnitte gibt, konnten wir das Feuer gut unter Kontrolle bringen. Zuerst haben wir den Bagger in dem Abteil hier zu Ende gelöscht und ihn dann, mit der Hilfe der Mitarbeiter des Bauhofs, nach draußen gezogen. Der Schaden hält sich deshalb zum Glück in Grenzen."
Durch ihren schnellen Einsatz und die eingebauten Brandschutzmaßnahmen konnten die Bauhof-Mitarbeiter und die Rettungskräfte also Schlimmeres verhindern. Und das trotz der erschwerten Bedingungen bei Schnee und Eiseskälte im Dunkeln.
"Bei kühlem Wetter friert alles ein. Man muss schauen, dass die Wasserzufuhr gewährleistet ist. Die Kälte macht es nicht leichter, denn alles ist rutschig und die Finger frieren ein. Man hat kein gutes Gefühl mehr, das haben die Kollegen hier heute auch zu spüren bekommen. Aber im Endeffekt muss man doch sagen, es hat auch im Winter funktioniert", freute sich Feuerwehrkommandant Cloth.
So wie der Schaden halten sich laut dem Bürgermeister auch die Folgen für den Bauhof in Grenzen. “Wir werden vermutlich mehrere Aufträge, die wir sonst in Eigenregie ausgeführt haben, außerhalb vergeben müssen”.
Auch der Winterdienst der Gemeinde, der vom Bauhof organisiert wird, bleibt laut Mario Pitz gewährleistet.



Anne Kelleter