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Wollparadies in Stolberg begeistert Handarbeitsfans

05.01.202617:56
Eine große Spule hängt an der Knäuelwickelmaschine
Mit einer Maschine wird die Wolle in handelsübliche Knäuel gewickelt (Bild: Manuel Zimmermann/BRF)

Bei Minustemperaturen sind warme Pullover und selbstgestrickte Socken besonders gefragt. In Stolberg führt ein Wollanbieter mit belgischen Wurzeln ein kunterbuntes Sortiment, das Strickbegeisterte aus der Region anzieht.

In einem Lager in Stolberg dreht sich alles um feinste Fäden, weiche Garne und leuchtende Farben. Die Wollspinnerei - früher als Textilwerk Aachen bekannt - produziert seit 1964 Handstrickgarne. Die Knäuelwickelmaschine erledigt den letzten Produktionsprozess, bevor die Wolle in den Verkauf geht.

"Die Wolle kommt vorwiegend aus Südamerika. Dann gibt es Mohair-Garn aus Südafrika, Alpakagarne aus Peru und Synthetikgarne aus der Türkei", sagt 'Diese-Wolle'-Geschäftsführer Heinz Johnen, dessen Mutter aus einer belgischen Textiler-Familie stammt.

Mehrere hundert Garne führt er im Sortiment. Das Angebot multipliziert sich mit den verschiedenen Farben zu einem kunterbunten Wolluniversum.

Eine große Spule hängt an der Knäuelwickelmaschine
Bild: Manuel Zimmermann/BRF
Die Knäuelwickelmaschine hat handelsübliche Knäuel hervorgebracht
Bild: Manuel Zimmermann/BRF
Wollknäuel liegen gestapelt im Lager
Bild: Manuel Zimmermann/BRF

Tausende Farben zur Auswahl

"Die Auswahl ist unendlich. Wenn ich alle Farben zähle, müsste ich in den 10.000er-Bereich gehen. Aber Sie werden lachen: Es wird immer jemanden geben, der eine Farbe sucht, die er hier nicht findet. Die Wahrscheinlichkeit ist aber sehr hoch, dass man hier eine findet."

Stricken war früher bei Seefahrern und Handwerkern auch Männersache. Heute wird die kreative Tätigkeit mehrheitlich von Frauen ausgeübt, bestätigt Johnen.

Wollknäuel in diversen Farben liegen für die Kunden im Laden aus
Bild: Manuel Zimmermann/BRF
Wollknäuel in diversen Farben liegen für die Kunden im Laden aus
Bild: Manuel Zimmermann/BRF
Mitarbeiterin beim Verpacken der Wollknäuel
Bild: Manuel Zimmermann/BRF
Wollknäuel in diversen Farben liegen für die Kunden im Laden aus
Bild: Manuel Zimmermann/BRF
Wollknäuel in diversen Farben liegen für die Kunden im Laden aus
Bild: Manuel Zimmermann/BRF
Muster von Wollfäden in verschiedenen Farben
Bild: Manuel Zimmermann/BRF
Wollknäuel in diversen Farben liegen für die Kunden im Laden aus
Bild: Manuel Zimmermann/BRF
Ein gestrickter Poncho auf einer Modepuppe mit einem Hinweis, wie viele Knäuel dafür notwendig sind
Bild: Manuel Zimmermann/BRF

Wohlfühlen im Geschäft

Heinz Johnen betreibt das Unternehmen mit seiner Schwägerin und seinem Neffen. Sogar im Geschäft wird gestrickt - die Kunden sollen sich wohlfühlen. Andrea Franke gehört zu den Stammkundinnen: "Also ich stricke Socken. Die sind heißbegehrt in der Nachbarschaft bei den Handwerkern."

Aber auch Männer legen sich ins Zeug. Jan-Hendrik Haack hat seine Mütze und den Schal selbst gemacht. "Ich häkle. Das ist sehr beruhigend, entspannend und meditativ."

Kundin Andrea Franke beim Stricken
Bild: Manuel Zimmermann/BRF
Kundin Andrea Franke und zwei weitere Kundinnen beim Stricken
Bild: Manuel Zimmermann/BRF

Therapie mit Nadel und Faden

Für viele ist Handarbeit mehr als ein Hobby. Andrea Franke beschreibt die therapeutische Wirkung: "Das beruhigt einen. Das ist eigentlich Therapie für mich. Da kommt man runter und derjenige, der mit einem lebt, weiß ganz genau: In Ruhe lassen, damit man freie Zeit hat als Frau."

Wolle statt Fast-Fashion-Wegwerfmode: Ein Stück Handarbeit, das nicht nur wärmt, sondern auch glücklich macht.

Manuel Zimmermann

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