Mitglieder der muslimischen Ahmadiyya-Gemeinde haben sich am Neujahrstag in Eupen zur Stadtsäuberung aufgemacht. Nach ihrem Frühgebet zogen sie in mehreren Kleingruppen von der Klötzerbahn aus in die verschiedenen Stadtviertel, um den Silvestermüll wegzuräumen.
Unterstützung bekamen die Eupener von Ahmadiyya-Muslimen aus Verviers. Der freiwillige Neujahrsputz wird von der Jugendvereinigung der Gemeinschaft organisiert und ist einer von vielen humanitären Diensten, die zur religiösen Tradition der islamischen Reformbewegung gehören.
Zuletzt hatten Gemeindemitglieder an Heiligabend Blumen in evangelischen und katholischen Kirchen verteilt, um ein Zeichen des Friedens und der Verbundenheit über Religionsgrenzen hinweg zu setzen.
mitt/mb



Ein schönes Beispiel für das Miteinander von Kulturen. Das passt gut ins „Stadtbild“!
Ich finde auch das dies ein wunderbares Beispiel für ein friedliches Miteinander ist. Noch besser fände ich jedoch, dass derjenige der den Dreck verursacht, diesen auch beseitigt.
Dies wäre ein verantwortungsbewusstes Handeln. Leider gilt für viele "nach mir die Sinnflut". Deshalb ein großes Danke an diese muslimische Gemeinde.