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  • 80 Jahre BRF
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Schafe statt Unkrautvernichter für die natürliche Tannenbaumzucht

13.12.202515:2115.12.2025 - 15:55
  • Jalhay
Michaël Rood und sein Herdenschutzhund
Michaël Rood mit einem seiner Herdenschutzhunde (Bild: Manuel Zimmermann/BRF)

Weihnachtsbäume gehören für viele Menschen einfach zur Adventszeit dazu – doch ihr Anbau steht zunehmend in der Kritik. Auf vielen Plantagen werden Pestizide, Herbizide und Wachstumsregulatoren eingesetzt. Dass es auch anders geht, zeigt ein Produzent aus Jalhay.

Auf der Plantage von Michaël Rood übernehmen Schafe die Arbeit, für die sonst Maschinen oder Chemie nötig wären. Wo andere Herbizide spritzen, lässt Rood seine Shropshire-Schafe grasen. Sie halten das Gras kurz, fressen sich zwischen den jungen Tannen durch und düngen dabei ganz natürlich. So bekommen die Bäume genug Licht und Nährstoffe, ohne dass ein Tropfen Chemie zum Einsatz kommt.

Schon sein Vater habe nichts von chemischen Mitteln gehalten, erzählt Rood. Damals habe es allerdings kaum Alternativen gegeben. Wildschäden waren auch ein großes Problem, dass man mit hohen Zäune lösen musste. Und so kam der Beschluss, Schafe einzusetzen.

Tannenbaum-Zucht
Bild: Manuel Zimmermann/BRF
Tannenbaum-Zucht
Bild: Manuel Zimmermann/BRF
Michaël Rood zwischen seinen Tannenbäumen
Bild: Manuel Zimmermann/BRF
Michaël Rood zwischen seinen Tannenbäumen
Bild: Manuel Zimmermann/BRF
Schafe von Michaël Rood auf der Weide
Bild: Manuel Zimmermann/BRF
Schafe von Michaël Rood auf der Weide
Bild: Manuel Zimmermann/BRF
Michaël Rood füttert seine Schafe
Bild: Manuel Zimmermann/BRF
Michaël Rood und sein Hütehund
Bild: Manuel Zimmermann/BRF

Für Michaël Rood war klar: Auf seiner Plantage haben Pestizide, Herbizide und Wachstumsregulatoren keinen Platz mehr. "Die Tannen sollen so natürlich wachsen, wie es nur geht", sagt er. Außerdem spart er durch die Tiere Treibstoff.

Ganz ohne Herausforderungen geht das aber nicht. Die Arbeit mit Schafen bedeutet zusätzliche Verantwortung. Wetterextreme setzen sowohl Tieren als auch Bäumen zu, und auch der Wolf ist wieder ein Thema. Zum Schutz seiner Tiere braucht Rood große Herdenschutzhunde – die allerdings von der Wallonischen Region nicht subventioniert werden.

Verkauf von Tannenbäumen bei Michaël Rood in Jalhay
Bild: Manuel Zimmermann/BRF
Preisliste beim Verkauf von Tannenbäumen bei Michaël Rood in Jalhay
Bild: Manuel Zimmermann/BRF
Verkauf von Tannenbäumen bei Michaël Rood in Jalhay
Bild: Manuel Zimmermann/BRF
Am Wochenende dürfen auch die Kinder mithelfen
Am Wochenende dürfen auch die Kinder mithelfen (Bild: Manuel Zimmermann/BRF)
Weihnachtsbaumverkauf bei Michaël Rood
Bild: Manuel Zimmermann/BRF
Verkauf von Tannenbäumen bei Michaël Rood in Jalhay
Bild: Manuel Zimmermann/BRF
Verkauf von Tannenbäumen bei Michaël Rood in Jalhay
Bild: Manuel Zimmermann/BRF
Verkauf von Tannenbäumen bei Michaël Rood in Jalhay
Bild: Manuel Zimmermann/BRF

Rund zwölf Jahre wachsen seine Bäume, bis sie im Hofladen verkauft werden. Weil Rood keine Wachstumsregulatoren verwendet, sind die Spitzen seiner Tannen oft etwas länger, die Form weniger perfekt – doch das stört seine Kunden kaum. Viele kommen gezielt wegen der 100 Prozent natürlich gezogenen Bäume nach Jalhay, manche nehmen dafür lange Anfahrten in Kauf.

Früher habe er bis nach Südfrankreich geliefert, erzählt Rood, heute kommen die Käufer zu ihm. Seine Bäume duften intensiv, halten lange und schonen die Umwelt. Preislich liegen sie gleichauf mit herkömmlicher Ware – doch seinen Kunden ist wichtig, welchen Baum sie sich ins Wohnzimmer stellen.

Auf dem Hof helfen auch Roods Kinder beim Verkauf und bei der Beratung mit. Er plant schon für die nächste Generation und sieht seine Plantage als Beispiel dafür, wie Weihnachtsbäume in Zukunft produziert werden können: im Einklang mit Natur, Klima und wachsendem Umweltbewusstsein.

Manuel Zimmermann

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