Die Polizeizone Weser-Göhl hat am Freitag am Robert-Schuman-Institut in Eupen eine Einsatzübung durchgeführt - zusammen mit den Not- und Rettungsdiensten der Hilfeleistungszone. Die Übung stellte ein Amoklauf-Szenario nach.
Genutzt wurde dafür ein unterrichtsfreier Konferenztag, Schüler waren nicht an der Übung beteiligt. Direktion und Lehrpersonen waren aber in die Vorbereitung und Durchführung der Übung einbezogen.
Nach den Worten von Polizeisprecher Eric Hellebrandt ist die Einsatzübung erfolgreich und planmäßig verlaufen. "Jeder Notdienst, wozu ich auch die Polizei zähle, übt das alleine. Wir müssen aber auch gucken, dass wir solche Szenarien gemeinsam üben."
"Und wir müssen natürlich die sogenannten Trockenübungen auch in die Realität umsetzen können. Und da ist es gut, wenn wir das im Szenario eines Amoklaufs in der Schule üben können."
Radio-Interview mit Polizeipressesprecher Eric Hellebrandt im Player:

Stephan Pesch
In einer leeren Schule!! Was, wenn ein Amoklauf mal bei laufendem Betrieb stattfindet? Haben die Schüler und Schülerinnen auch dafür trainiert? Ist ja eine ganz andere Situation!