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  • 80 Jahre BRF
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Speak Up!: Ein internationales Innovationslabor made in Ostbelgien

03.11.202515:37
  • Eupen
  • Institut für Demokratiepädagogik
Die Illustration zeigt den Schriftzug "Fake News" vor einem Hintergrund aus Buchstaben und Ziffern, ähnlich den Computer-Zahlenfolgen von Bits und Bytes
Illustrationsbild: stevanovicigor/Smarterpix

Fake News und Hasskommentare begegnen uns im Internet täglich. Sie zu erkennen, um nicht darauf reinzufallen, ist oft nicht so leicht. Aufklärung ist das Stichwort - das hat sich vor ein paar Jahren das ostbelgische Bündnis Speak Up! zur Aufgabe gemacht. Inzwischen ist das Netzwerk gewachsen und hat sich zu einem Innovationslabor weiterentwickelt.

Was ist echt? Was ist fake? Ab wann überschreite ich mit meinen Kommentaren im Netz eine Grenze? Wie gehe ich gegen Hasskommentare vor? Fragen, die in Zeiten von Social Media ganz alltäglich geworden sind, die die Nutzer aber oft - und auch zurecht - überfordern.

Sabrina Kirschner vom Institut für Demokratiepädagogik kümmert sich um die Vernetzungsstelle Speak Up!, die genau da ansetzen will. In Workshops zum Beispiel sensibilisiert sie die Bevölkerung. "Da erklären wir dann wirklich ganz einfach noch mal, was so grundlegende Sachen sind. Was ist zum Beispiel ein Algorithmus und wie hängt ein Algorithmus damit zusammen, was ich bei Tiktok, Instagram etc. angezeigt bekomme und wie wirkt sich das darauf aus? Warum wird mir dann häufiger Hass angezeigt? Warum bekomme ich zu spezifischen Themen immer mehr angezeigt und wir zeigen den Menschen dann halt auch, wie sie das regulieren können."

Also wie der eigene Algorithmus gesteuert werden kann, um am Ende die sozialen Medien sicherer und bewusster zu nutzen. Punktuell werden dann auch von Speak Up! offenen Briefe verfasst, die die Menschen erreichen sollen.

"Das hat man ja mitbekommen: Rechtsextremismus ist ja gerade ein sehr aktuelles Thema. Zuerst die Sticker, dann die Hakenkreuze und damit rütteln wir dann auch noch mal die Zivilgesellschaft wach", sagt Kirschner. "Und wir machen ja auch politische Bildung, das heißt, wir laden die Menschen dazu ein, sich mit gesellschaftlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen und zu überlegen, welchen Beitrag sie selber leisten können, um die Gesellschaft so zu gestalten, dass sie wieder lebenswerter wird."

Sabrina Kirschner, die Abteilungsleiterin für politische Medienbildung am Institut für Demokratiepädagogik (IDP) in Eupen
Sabrina Kirschner, die Abteilungsleiterin für politische Medienbildung am Institut für Demokratiepädagogik (IDP) in Eupen (Bild: Simonne Doepgen/BRF)

Speak up! ist in den letzten Jahren gewachsen. Das "Speak Up! Lab" umfasst inzwischen 47 Einzelpersonen und 13 Institutionen verteilt auf vier Kontinenten. Sabrina Kirschner erklärt, wie es dazu gekommen ist, nämlich nach einer ersten Tagung: "Bei der Tagung zeigte sich: Ja, das ist ja total cool, was ihr als Bündnis macht, da würden wir auch gerne mitmachen. Aber ihr seid ja nur ostbelgisch, könnt ihr das nicht öffnen? Und wir haben dann einen Prozess angestoßen nach der ersten Tagung. Wir haben das Bündnis geöffnet und es danach Vernetzungsstelle genannt, weil wir Leute aus Ostbelgien und Initiativen aus Ostbelgien mit Leuten aus dem Ausland vernetzt haben, die uns von der ersten Speak Up!-Tagung kannten."

Gemeinsam sind dann Projekte weiterentwickelt worden. Wissen vernetzen und so Angebote schaffen, die auch bei den Ostbelgiern ankommen sollen, ist das Ziel. Sabrina Kirschner weiß, wie sie sich im Netz sicher bewegt, sie fällt nicht mehr rein. Ihr Tipp: "Ganz einfach ist es natürlich, wenn man das wie in der Sesamstraße macht. Wer, wie, was, wieso, weshalb, warum? Und sich tatsächlich diese Fragen stellt, wenn man Posts anschaut. Und das kann man eigentlich ganz einfach im Alltag auch machen." Ein kritischer Blick auf den Alltag, das gesellschaftliche, aber auch das politische Leben sei wichtiger denn je.

Lena Orban

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