In Monschau beginnt am Sonntag die Ausstellung "Fotokunst im Exil. 1928-1949". Sie umfasst circa 160 Arbeiten von zehn Fotografen.
Das Gros der Fotoarbeiten entstand in den ersten Exiljahren und dokumentiert die Annäherung der Fotografen an die neue Heimat. Die Aufnahmen zeigen hektisches Treiben in den turbulenten Straßen New Yorks, Schuh- und Seifenverkäufer auf der Lower East, Theater- und Ballettszenen der N. Y. Dance Group, ärmliche Lebensumstände der Arbeiter in London oder den Alltag jüdischer Siedler in Jaffa.
Gezeigt werden auch Arbeiten von Robert Capa aus dem spanischen Bürgerkrieg.
Der zweite Teil der Fotoarbeiten, die teilweise zum ersten Mal in Deutschland gezeigt werden, beschäftigt sich mit der unmittelbaren Zeit nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges.
mitt/sp