Für die Arbeitgeber beziehungsweise die Mitglieder der beiden Verbände bleibt alles beim Alten - außer der Service, der soll sich natürlich verbessern.
Die Vorteile der Fusion, erklärt Bernd Hugo, Präsident von AVED-IHK Ostbelgien, würden auf der Hand liegen: effizientere Kommunikation, ein starker Verwaltungsrat und eine gebündelte Interessenvertretung. Das alles soll zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Ostbelgien beitragen.
"Die DG entwickelt sich hin zu einer vierten Region. Konkret bedeutet das, dass die Zuständigkeiten und damit die wirtschaftspolitischen Aufgaben steigen werden", blickt Hugo in die Zukunft.
Wirtschaft und Politik im Schulterschluss also. Eine starke Arbeitgeberschaft und gesunde Unternehmen seien die Basis für eine stabile und positive Entwicklung Ostbelgiens. Das könne nur in enger Zusammenarbeit mit Politik und Regierung funktionieren, so die Vertreter von AVED-IHK Ostbelgien.
Kein Wunder also, dass Ministerpräsident Oliver Paasch die Fusion begrüßt. "Wirtschaft ist nicht alles. Aber ohne Wirtschaft ist alles nichts. Wir hängen alle von der wirtschaftlichen Dynamik und Entwicklung in unserer Region ab. Da spielen die Arbeitgeberverbände eine wichtige Rolle."
Rund 8.000 Arbeitnehmer vertritt AVED-IHK Ostbelgien über seine Mitglieder. Demnach wird die Meinung des Arbeitgeberverbands in politischen Diskussionen sicherlich nicht unberücksichtigt bleiben.
Ein weiterer Vorteil, der sich durch die Fusion beider Arbeitgeberverbände ergibt, ist die dadurch geschaffene Klarheit, findet Volker Klinges, Geschäftsführer von AVED-IHK Ostbelgien. "Es gibt nun nicht mehr die Differenzierung. Ob Unternehmen, Mitglieder oder Arbeitgeber - all ihre Fragen werden nun ganz einfach an einer Stelle beantwortet."
Mit der Fusion von AVED und IHK Ostbelgien soll die ostbelgische Wirtschaft nun noch mehr gestärkt, gefördert und verbessert werden.
Dogan Malicki