Das geplante Einstein-Teleskop könnte in Flandern einen Produktivitätszuwachs von bis zu 0,22 Prozent bzw. 1,5 Milliarden Euro bewirken. Dies geht aus der sozioökonomischen Studie hervor, die vom flämischen Ministerpräsidenten Diependaele und der Provinzialen Entwicklungsgesellschaft Limburg in Auftrag gegeben wurde.
Das Projekt würde nicht nur Tausende von Arbeitsplätzen schaffen, sondern auch die Provinz als ein führendes Wissens- und Innovationszentrum stärken, sagte der Vorsitzende der Entwicklungsgesellschaft, Tom Vandeput. Das unterirdische Einstein-Teleskop könnte in der Region um den Dreiländerpunkt angesiedelt werden. Flandern hat bereits 200 Millionen Euro für das Projekt bereitgestellt.
Allerdings zeigt die Studie auch Risikofaktoren auf. So erfordere die geografische Lage im Dreiländereck eine enge Abstimmung zwischen lokalen, regionalen und nationalen Behörden.
Die Effizienz des Einstein-Teleskops sei nicht garantiert, warnt die Studie. Die Gesamtkosten für das Teleskop werden auf 2,3 Milliarden Euro geschätzt. Die Entscheidung, wo das Teleskop gebaut wird, soll 2026 fallen.
belga/mb