Nach Amokfahrt in Trier: Bronze-Stelen sollen an Opfer erinnern

Knapp zwei Jahre nach der tödlichen Amokfahrt in Trier stehen die Pläne für eine Gedenkstätte: In der Nähe der Porta Nigra sollen sechs große Bronze-Stelen an die Todesopfer erinnern. Das gab der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe am Donnerstag bekannt.

Die Porta Nigra in Trier (Bild: Melanie Ganser/BRF)

Die Porta Nigra in Trier (Bild: Melanie Ganser/BRF)

Der Ort und das geplante Werk des Trierer Künstlers Clas Steinmann seien mit den Opfern und Hinterbliebenen abgestimmt. Neben der zentralen Gedenkstätte an der Porta Nigra werde es mehrere kleinere Gedenkorte in der Fußgängerzone geben.

Am 1. Dezember 2020 war ein Amokfahrer mit seinem Geländewagen durch die Fußgängerzone gerast und hatte fünf Menschen getötet und viele weitere verletzt. Einer der Verletzten starb später.

dpa/mb