Amel wird zentraler Standort für Batopin-Geldautomaten

Die Ortschaft Amel ist als ein Standort seitens des Zusammenschlusses Batopin ausgewählt worden. Mitten im Dorf, am "Schweinemarkt", soll ein Kiosk mit zwei neuen Geldautomaten gebaut werden.

Die Polizei warnt: Vorsicht beim Geldabheben am Automaten! (Illustrationsbild: Jonas Hamers/Belga)

Illustrationsbild: Jonas Hamers/Belga

Batopin ist ein Zusammenschluss mehrerer Banken (BNP Paribas Fortis, KBC, ING und Belfius). Er hat das Ziel, ein Netz von Geldautomaten losgelöst von Filialen aufzubauen.

Der Bauantrag ist schon bei der Gemeinde Amel eingereicht worden. Sie stellt das Gelände, das sich über zwei bisherige Parkflächen erstreckt, im Rahmen eines Konzessionsvertrages kostenlos zur Verfügung.

Die Gemeinde sieht darin einen wichtigen Schritt, das Dienstleistungsangebot zu erhalten. Die Bankfilialen von ING und KBC waren geschlossen worden. Auch der Bankautomat der ING wurde bereits entfernt. Die Automaten in dem früher von der KBC genutzten Gebäude verschwinden, sobald Batopin sein Projekt in Amel umgesetzt hat.

Eine ländlich geprägte Gemeinde wie Amel habe dann eine Zukunft, wenn möglichst viele Dienstleistungen erhalten bleiben, heißt es in einer Mitteilung. Dazu gehörten Finanzdienstleistungen und zumindest die Beibehaltung von zentral gelegenen Geldautomaten.

Die Bedeutung von Bargeld als Zahlungsmittel nehme zwar ab, „doch wird uns das Bargeld mit Sicherheit weiterhin erhalten bleiben“, heißt es abschließend.

mitt/sp

Kommentar hinterlassen
Keine Kommentare
Kommentar hinterlassen

Ihre Email-Adresse wird niemals veröffentlicht!
Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien zu Kommentaren.

Restl. Anzahl Wörter: 150