Einstein-Teleskop: Bodensondierungen im Bleyberger Raum

In der Gegend von Bleyberg kommt es seit Montag zu sehr leichten Erdbeben. Grund sind Bodensondierungen. Dadurch soll festgestellt werden, ob der Boden standhaft genug ist, um das Einstein-Teleskop zu beherbergen.

Simulation: So soll das Einstein-Teleskop aussehen (Bild: Marco Kraan/Nikhef)

Simulation: So könnte das Einstein-Teleskop aussehen (Bild: Marco Kraan/Nikhef)

Dieses Teleskop ist eine unterirdische Messstation, die Gravitationsmessungen durchführen soll. Als möglicher Standort ist unter anderem die Euregio angedacht – das Dreieck Bleyberg-Sippenaeken-Aachener Raum.

Zurzeit fahren drei mit Vibrationsplatten ausgestattete Fahrzeuge durch die Region und lassen die Erde an bestimmten Stellen beben. Sie erzeugen eine seismische Welle im Boden. Mit dieser Methode soll der Untergrund in bis zu 300 Metern Tiefe abgebildet werden.

Die Investition für das Teleskop beläuft sich auf zwei Milliarden Euro.

Einstein-Teleskop vs. Bergbau in Kelmis und Umgebung

vedia/cd