Lebenslange Haft und Psychiatrie für Trierer Amokfahrer

Im Prozess um die Amokfahrt in Trier mit fünf Toten ist der Angeklagte zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden - wegen mehrfachen Mordes und versuchten Mordes.

Trierer Todesfahrt fordert vier Todesopfer

Bei der Amokfahrt in Trier kamen am 1. Dezember 2020 fünf Menschen ums Leben (Archivbild: Jean-Christophe Verhaegen/AFP)

Das Landgericht Trier befand außerdem die besondere Schwere der Schuld und ordnete die Unterbringung des Mannes in einem geschlossenen psychiatrischen Krankenhaus an.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte am 1. Dezember 2020 mit seinem Geländewagen durch die Fußgängerzone raste, um möglichst viele Menschen zu töten oder zu verletzen.

Bei der Tat starben fünf Menschen: ein neun Wochen altes Baby, dessen Vater (45) und drei Frauen im Alter von 73, 52 und 25 Jahren. Zudem gab es zahlreiche Verletzte und rund 300 traumatisierte Augenzeugen.

dpa/est