Forschungszentrum Jülich bekommt ersten europäischen „Exascale-Rechner“

Das Forschungszentrum Jülich wird Standort des ersten europäischen Exascale-Rechners. Der Supercomputer soll als erster Rechner in Europa die Grenze von einer Trillion (1.000.000.000.000.000.000) Rechenoperationen pro Sekunde brechen.

Exascale-Rechner im Forschungszentrum Jülich

Bild: Sascha Kreklau/Forschungszentrum Jülich

Der Rechner soll dazu beitragen, drängende wissenschaftliche Fragen zu lösen, etwa zum Klimawandel, zur Pandemie-Bekämpfung oder auch zur nachhaltigen Energieerzeugung.

Außerdem soll er den intensiven Einsatz von Künstlicher Intelligenz sowie die Analyse großer Datenmengen ermöglichen. Der Superrechner wird von der Rechenleistung her stärker sein als fünf Millionen moderne Notebooks oder PCs zusammen.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf eine halbe Milliarde Euro, die die europäische Supercomputing-Initiative EuroHPC JU, das deutsche Bundesforschungsministerium und das Wissenschaftsministerium von NRW tragen.

In Jülich stehen bereits zwei weitere Superrechner, die zu den leistungsfähigsten Supercomputern der Welt gehören.

mitt/fk