Trier fühlt mit Betroffenen der Todesfahrt in Berlin

Nach dem tödlichen Vorfall mit einem Auto am Berliner Ku'damm hat die Stadt Trier den Opfern und Betroffenen ihr Mitgefühl ausgesprochen.

Polizei und Rettungskräfte am Mittwoch am Breitscheidplatz in Berlin (Bild: Odd Andersen/AFP)

Polizei und Rettungskräfte am Mittwoch am Breitscheidplatz in Berlin (Bild: Odd Andersen/AFP)

„Wir wissen ganz genau, welche Wunden es bei den Menschen aufreißt, die so eine schreckliche Tat miterleben mussten und wie lange diese Erlebnisse nachhalten“, sagte Bürgermeisterin Elvira Garbes (Grüne) der Deutschen Presse-Agentur. Nach der Amokfahrt in Trier vor rund eineinhalb Jahren sei „eine ganze Stadt traumatisiert“ gewesen.

Bei der Amokfahrt am 1. Dezember 2020 durch die Trierer Fußgängerzone waren fünf Menschen getötet worden, zahlreiche weitere wurden verletzt und traumatisiert. Als mutmaßlicher Täter steht ein 52-Jähriger seit August 2021 vor Gericht. Er soll mit seinem Geländewagen durch die Fußgängerzone gerast sein und gezielt Menschen angefahren haben. Nach vorläufiger Einschätzung eines Experten leidet der Mann an einer Psychose.

dpa/sp