Polizei: Friedlicher Karnevalszug in Raeren – Zehn Führerscheine eingezogen

Aus Sicht der Polizei ist der Karnevalszug in Raeren friedlich verlaufen. Es sei keine einzige Aggression oder Schlägerei gemeldet worden, schreibt die Weser-Göhl-Polizei am Montag in ihrem Bericht.

Nach dem Ende des Zugs mussten die Beamten allerdings einige Karnevalisten von den Karnevalswagen herunter bitten. Während die Wagen im normalen Straßenverkehr nach Hause fuhren, standen sie dort ungesichert und teils angetrunken. Sie mussten zu Fuß weiter, waren aber einsichtig.

Anschließend kontrollierten die Beamten in Raeren über 500 Autofahrer. Neun von ihnen mussten ihren Führerschein wegen Alkohol oder Drogen am Steuer abgeben.

Für einen 33-jährigen Autofahrer endete der Karnevalszug allerdings im Straßengraben. Die Polizei war gegen 15 Uhr zum Wesselbend nach Eynatten gerufen worden, weil sich dort ein Auto im Straßengraben befand. Den Fahrer fanden die Beamten zu Hause, sichtlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Er gestand, während des Karnevalszugs getrunken zu haben, und dann mit dem Auto nach Hause gefahren zu sein. Dabei baute er den Unfall. Auch er ist seinen Führerschein erstmal los.

In der vergangenen Nacht kam es dann auch zu einem Unfall in Eupen. Kurz nach zwei Uhr war ein Autofahrer auf einer Verkehrsinsel auf der Malmedyer Straße gelandet. Zwei Verkehrsschilder mussten dran glauben. Der 28-Jährige stand unter Alkoholeinfluss und musste seinen Führerschein ebenfalls abgeben. Sein Auto wurde abgeschleppt.

mitt/vk