„Jetzt ist aber der Bend auf!“: Jungem Aachener droht Ungemach wegen Schreckschusspistole

"Jetzt ist aber der Bend auf...!" Diese Aachener Redensart wird nicht nur beim beliebten Volksfest verwendet - gerade ist ja wieder der "Oster-Bend auf. Sie wird auch dann benutzt, wenn Ungemach droht. Und reichlich Ärger gibt es jetzt für einen 24-jährigen Aachener.

Bild: Marc-Lukas Seidlitz/BRF

Archivbild: Marc-Lukas Seidlitz/BRF

Am Montagabend wollte der junge Mann den Bendplatz mit seinem Besuch beehren. Doch schon an der Einlasskontrolle wurde bei ihm ein Revolver entdeckt – wie sich später herausstellte eine Schreckschusswaffe.

Zwar konnte der Mann einen „Kleinen Waffenschein“ vorweisen, doch musste er sich trotzdem von seiner „Begleiterin“ verabschieden. Neben zwei Jahren Betretungsverbot für die Kirmes gab es obendrauf eine Strafanzeige.

Aus gegebenem Anlass weist die Aachener Polizei noch einmal auf folgende Regularien für Volksfeste hin: Geboxt wird nur in den dafür vorgesehenen Buden, nach Alkoholgenuss darf nicht mehr mit dem Auto, sondern nur noch mit dem Karussell gefahren werden und Waffen bevorraten ausschließlich die dortigen Schießbunden.

mitt/sp