Messerstecherei im Eupener Café „A ge Pömpke“: Verdächtiger und Opfer rekonstruieren die Tat

Zwei Tote und fünf zum Teil schwer verletzte Personen - das war die traurige Bilanz einer Messerstecherei im Eupener Café "A ge Pömpke" im Oktober 2021. Um Aufschluss über den Verlauf zu erhalten, hat die Justiz die Tat am Freitag vor Ort rekonstruieren lassen.

Rekonstruktion der Messerstecherei im Eupener Café "A ge Pömpke" (Bild: Raffaela Schaus/BRF)

Rekonstruktion der Messerstecherei im Eupener Café "A ge Pömpke" (Bild: Raffaela Schaus/BRF)

In Eupen wurde am Freitag im Café „A ge Pömpke“ unter Ausschluss der Öffentlichkeit die Messerstecherei vom Oktober letzten Jahres rekonstruiert. Ein 52-jähriger Baelener hatte in der Tatnacht offenbar wahllos auf Gäste eingestochen. Dabei wurden fünf Menschen teils schwer verletzt, zwei Personen starben.

Bei der Rekonstruktion haben am Freitag der Tatverdächtige sowie die Überlebenden den Verlauf der Tatnacht geschildert. Dabei wurden sie nacheinander zum Tatort gerufen. Insgesamt hat die Rekonstruktion fünf Stunden lang gedauert – von 9 bis 14 Uhr.

Der Tatverdächtige erklärt weiterhin, sich nicht erinnern zu können. Ein psychologisches Gutachten steht noch aus. Auch indirekte Zeugen müssen noch befragt werden, so Prokurator des Königs Frédéric Renier.

Raffaela Schaus

Kommentar hinterlassen
Keine Kommentare
Kommentar hinterlassen

Ihre Email-Adresse wird niemals veröffentlicht!
Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien zu Kommentaren.

Restl. Anzahl Wörter: 150