Lip- oder Lymphödem: Beratungsstelle in Bütgenbach

Der Leidensweg von Frauen, die an einem Lip- oder Lymphödem leiden, ist oft lang. Die Betroffenen leiden unter Schmerzen und sind in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt. Seit Kurzem gibt es eine Anlaufstelle in den Räumlichkeiten von Medifit in Bütgenbach.

Nina Rodermann und Elke Heckters beraten Menschen, die von einem Lip- oder Lymphödem betroffen sind (Bild: Chantal Scheuren/BRF)

Nina Rodermann und Elke Heckters beraten Menschen, die von einem Lip- oder Lymphödem betroffen sind (Bild: Chantal Scheuren/BRF)

Ein Lipödem (Fettverteilungsstörung) oder Lymphödem (Wassereinlagerungen) schränkt den Alltag der Betroffenen ein. Eine Operation erscheint vielen der letzte Ausweg zu sein, doch das Lip-Lymphödem ist kaum als Krankheit anerkannt.

Nina Rodermann hat selbst darunter gelitten und setzt sich für die Anerkennung als Krankheit ein – „weil die Menschen mit dieser Erkrankung, so nenne ich es dennoch, unter Schmerzen leiden im Arm- und Beinbereich.“

„Daraus kann eben auch ein vermindertes Selbstwertgefühl entstehen, sogar Depressionen. Man fühlt sich nicht wohl in seiner Haut und verfällt sogar eventuell in Essstörungen, man ist nicht zufrieden mit sich und seinem Leben und hat ständig das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden.“

Nina Rodermann hat zusammen mit Elke Heckters ein ganzheitliches Konzept mit verschiedenen Therapiemethoden und Ernährungscoaching entwickelt. Es soll den Menschen helfen, dauerhaft ein gutes Lebensgefühl zu erlangen.

Auf Termin beraten und therapieren sie dienstags in den Räumlichkeiten von Medifit, Auf der Domäne in Bütgenbach.

Die drei Stadien eines Lipödems (Illustration: Nina Rodermann)

Die drei Stadien eines Lipödems (Illustration: Nina Rodermann)

cs/km