Die Glaubenskongregation in Rom habe den Trierer Bischof Stephan Ackermann dazu angewiesen, teilte das Bistum Trier mit.
Für den "Strafprozess auf dem Gerichtsweg" werde Ackermann ein unabhängiges Richtergremium einsetzen mit Personen, die nicht zum Bistum Trier gehören. Das Verfahren zur Zusammenstellung dieses Richterkollegiums laufe bereits. Der Prozess werde nicht öffentlich sein.
Das Bistum Trier hatte eine kirchenrechtliche Voruntersuchung Anfang 2021 abgeschlossen und das Ergebnis nach Rom gemeldet. Da die mutmaßlichen Vorwürfe gegen den Priester verjährt sind, hatte die Staatsanwaltschaft Ermittlungen eingestellt. Die Beteiligten in dem Fall sowie die Pfarrgemeinschaft, in der der Beschuldigte tätig war, sind laut Bistum Trier informiert. Zu den Vorwürfen gab es keine Angaben.
dpa/lo
So ein nichtstaatliches Gericht kann man nur als Selbstjustiz bezeichnen. Und was erhofft sich die katholische Kirche davon ? Etwa mehr Glaubwürdigkeit ? Dann müsste es aber eine grundlegende Reform geben und die ist nicht in Sicht.