Kelmis schafft weitere Kameras an – Redebedarf über Grünarbeiten und Göhltal Classic

In der Kelmiser Patronage hat am Montag der Gemeinderat das letzte Mal vor der Sommerpause getagt. Die Sitzung war das erste Mal seit Oktober wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Vor allem die Fragerunde sorgte für Gesprächsbedarf. Gleichzeitig gab es Einigkeit bei zahlreichen Anschaffungen.

Gemeinderat in der Patronage in Kelmis (Bild: Robin Emonts/BRF)

Gemeinderat in der Patronage in Kelmis (Bild: Robin Emonts/BRF)

Die Grünarbeiten in der Gemeinde sorgten zunächst für viel Gesprächsstoff. Mike Franssen von der PFF wies darauf hin, dass verschiedene Grünanlagen und die Wanderknotenpunkte, die in der Gemeinde angebracht wurden, durch den Bauhof vernachlässigt werden. Schöffe Björn Klinkenberg argumentierte, dass nicht der Bauhof für die Instandhaltung der Wanderknotenpunkte zuständig sei, sondern das Forstamt.

Für die Grünflächen verwies Bürgermeister Luc Frank auf Probleme mit „Adapta“, die verschiedene Grünarbeiten in der Gemeinde machen. Unter anderem am Gelände der Union Kelmis habe es in diesem Jahr Probleme gegeben, die aber gemeinsam mit Adapta aus dem Weg geräumt worden seien.

Auch die Gleichmäßigkeitsrallye „Göhltal Classic“ sorgte noch einmal für Diskussionen. So kostet die Austragung der Rallye die Gemeinde knapp 17.000 Euro. Bürgermeister Luc Frank verwies jedoch darauf, dass der Veranstalter gleichzeitig Ausgaben in ähnlicher Höhe in Kelmis hat und die Ausgaben durch den Veranstalter in den kommenden Jahren noch höher sein würden. Die PFF-Fraktion merkte daraufhin an, dass die Einnahmen der Geschäftsleute aber nicht die Ausgaben der Gemeinde kompensieren würden.

Prinzessin-Elisabeth-Straße

Keinen Diskussionsbedarf gab es bei der definitiven Namensgebung der Straße an der Seniorenresidenz Leoni. Diese soll in Zukunft „Prinzessin-Elisabeth-Straße“ heißen. Der Name wurde bereits genehmigt und Kelmis möchte die Prinzessin zu einem Besuch einladen.

Der Gemeinderat hat verschiedene Anschaffungen abgesegnet. Eine neue Kompaktkehrmaschine soll die kleine Kehrmaschine ersetzen und die Arbeit für den Wegedienst vereinfachen. Zwei mobile Kameras sollen angeschafft werden. Mit diesen Kameras soll gegen Umweltvergehen in der Gemeinde vorgegangen werden. Genauso sollen die Kameras bei Veranstaltungen eingesetzt werden. Die Gemeinde kauft außerdem Bühnenelemente, einen Mini-Bagger für den Wasserdienst und eine Wildkrautmaschine für den Gründienst.

Die Gemeindeschule Hergenrath soll eine Elektroschranke erhalten, um den Schulhof von den Parkplätzen besser abzugrenzen und die Sicherheit der Schüler zu gewährleisten.

Bürgermeister Luc Frank zeigte sich zufrieden, dass die Opposition den verschiedenen Ankäufen zustimme – und das trotz der angespannten Haushaltslage.

Robin Emonts