Bislang steht nur ein Kranz mit Kerzen an der Porta Nigra. Feste Gedenkorte würden die Opfer sichtbarer machen. Die Stadt Trier hatte angekündigt, es solle ein zentraler Gedenkort entstehen. Dabei sollten die Wünsche der Betroffenen entscheidend sein.
Am 1. Dezember 2020 war ein Mann mit einem Auto durch die Trierer Innenstadt gerast und hatte gezielt Passanten angefahren. Bei der Tat starben fünf Menschen, 24 wurden teils lebensgefährlich verletzt.
Ende April war der mutmaßliche Amokfahrer von der Staatsanwaltschaft wegen Mordes angeklagt worden. Einen Termin für den Gerichtsprozess gibt es nach Angaben des Landgerichts Trier noch nicht. Die Staatsanwaltschaft rechnet mit einem Prozessbeginn im Spätsommer. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft.
swr/vk