Union kritisiert Lontzener Informationspolitik zur Babywindel-Entsorgung

In Lontzen herrscht Windel-Zoff. Die Oppositionsfraktion Union kritisiert die Mehrheit dafür, die Bevölkerung viel zu kurzfristig darüber informiert zu haben, dass Baby-Windeln ab diesem Jahr nicht mehr in den Biomüll dürfen. Sie müssen in den Haushaltsmüll.

Müllsack der Gemeinde Lontzen (Bild: Union Lontzen)

Bild: Union Lontzen

Die Entscheidung hatte der Lontzener Gemeinderat erst kurz vor Jahresende getroffen, um einem zukünftigen EU-Verbot zuvorzukommen.

Die Union findet das nicht in Ordnung. In einem Brief am 4. Februar mitzuteilen, dass ab dem 5. Februar die Tüten nicht mehr mitgenommen würden, führe zu wilder Entsorgung der Windeln.

Die Opposition fordert eine Informationskampagne zu Alternativen und eine Übergangszeit von mehreren Monaten. Außerdem würden die Familien durch die neue Regelung finanziell mehr belastet.

mitt/vk