Gemeinde Kelmis will Teil der Ländlichen Entwicklung sein

Die Gemeinde Kelmis gehört bislang nicht zum wallonischen Programm der Ländlichen Entwicklung. Das liegt daran, dass Kelmis sowohl ländliche als auch städtische Elemente vereint. Die Gemeinde zählt – im ostbelgischen Vergleich – viele Einwohner auf wenig Raum.

Der Kelmiser Gemeinderat tagt in der Patronage (Archivbild: BRF)

Der Kelmiser Gemeinderat tagt in der Patronage (Archivbild: BRF)

Die Gemeinde Kelmis beantragt nun, in das Programm aufgenommen zu werden. Sollte das Vorhaben gelingen, kann die Gemeinde Zuschüsse von der Wallonischen Region erhalten oder an europäischen Programmen wie Leader teilnehmen.

Öffentliche Grünflächen sollen unter Beteiligung der Bevölkerung aufgewertet werden. Max Munnix monierte, hier werde den Örtlichen Kommissionen zur Ländlichen Entwicklung vorgegriffen. Bis zur Gründung dieser Kommissionen möchte Schöffe Marc Langohr nicht warten. Es gebe zudem keine Garantie, dass die Gemeinde in das Programm aufgenommen werde.

Ratsmitglied Rainer Hintemann forderte, die Meinung der Bürger mehr wertzuschätzen. Wenn ein Bürger Einspruch gegen ein Bauprojekt erhebe, sollte er eine Rückmeldung der Verwaltung erhalten, so Hintemann. Für Marc Langohr ist das Stimmungsmache von Ecolo. Der Bürger erhalte Akteneinsicht und persönliche Erklärungen, wenn er dies wünsche.

Chantal Scheuren

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