Gemeinderat Burg-Reuland: N62 bleibt unfallträchtig

Bis auf ein Thema war die allgemeine Stimmung im Gemeinderat Burg-Reuland gewohnt heiter. Sorgen macht sich die Gemeinde aber weiterhin um die Verkehrssicherheit.

Die N62 bei Grüfflingen (Archivbild: Stephan Pesch/BRF)

Die N62 bei Grüfflingen (Archivbild: Stephan Pesch/BRF)

Allein in diesem Jahr haben sich bis dato vier Unfälle auf der N62 zwischen Grüfflingen und Luxemburg ereignet. In den letzten vier Jahren waren es mehr als 100.

Bürgermeisterin Marion Dhur findet es tragisch: Ihr werde die Schuld zugeschrieben, aber selber etwas machen, könne sie nicht. Denn das müsse der zuständige wallonische Minister Philippe Henry.

Der Bürgermeisterin hingegen seien die Hände gebunden, die Gemeinde fühle sich von der Wallonischen Region vergessen. Dass sich in puncto Verkehrssicherheit etwas tun muss, da ist sich der Gemeinderat einig.

Kirche von Thommen: eine der ältesten in der Region (Archivbild: BRF/GA)

Kirche von Thommen: eine der ältesten in der Region (Archivbild: BRF/GA)

Uneins war der Gemeinderat in dieser Sitzung eigentlich nur bei einem Thema: die Kirchenfabrik Thommen. Sie wird von der Gemeinde mit 5.300 Euro bezuschusst. Grund hierfür sind Restaurierungsarbeiten an der Sakristei und dem Altar in der Kirche von Thommen.

Romano Schmitz, Ralph Schwall und Nadja Kaut zeigten an dieser Stelle, dass sie gegen die Bezuschussung der Kirchenfabriken sind und stimmten gegen den Antrag. Ratsmitglied Helmuth Wiesen enthielt sich seiner Stimme.

Raffaela Schaus