Arbeitsklima der Verwaltung Thema im Kelmiser Gemeinderat

Der Kelmiser Gemeinderat hat sich am Montag mit dem Arbeitsklima in der Gemeindeverwaltung befasst. Ursprung war eine Frage seitens der Opposition. Der Ecolo-Politiker Raymond Lenaerts ging auf den Change-Prozess ein. Der wurde vor 15 Monaten eingeleitetet und soll die Abläufe in der Verwaltung evaluieren. Wie sehen die Ergebnisse aus, wollte Raymond Lenaerts wissen.

Rathaus Kelmis (Bild: Julien Claessen/BRF)

Rathaus Kelmis (Bild: Julien Claessen/BRF)

Lenaerts hatte gerade von einem desolaten Klima in der Verwaltung gesprochen, da unterbrach ihn Bürgermeister Luc Frank. In der Form sei die Frage nicht eingereicht worden, hierbei handele es sich um Unterstellungen. Der Kelmiser Bürgermeister ließ den Change-Prozess und alle dazugehörigen Schritte Revue passieren.

Einige Beispiele: ein neues Organigramm, neue Bereichsleiter oder aber zusammengeführte Aufgaben. Inwiefern sich das Arbeitsklima verbessert habe, sei schwer messbar, so Luc Frank. Auch habe die Corona-Pandemie die Arbeit deutlich erschwert.

Raymond Lenaerts wollte darauf reagieren, Luc Frank wiederum betonte, dass das bei einer Frage nicht möglich sei. Eine Reaktion sei sehr wohl möglich, so Max Munnix, der die in seinen Augen zu unflexible Geschäftsordnung zitierte. So durfte Raymond Lenaerts dann doch noch auf die vielen Abgänge in der Verwaltung eingehen, um die zwanzig seien es gewesen. Eine weitere Unterstellung, so Luc Frank, der eine genaue Zahl der Abgänge für die nächste Sitzung versprach.

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Andreas Lejeune