Lontzener Winterwanderung bei leichtem Schneefall umso schöner

Am Wochenende zieht es die Menschen in die Natur, spazieren gehen ist für viele in der Corona-Zeit zum Hobby geworden. Und gerade jetzt, wo endlich auch mal im Norden der DG ein paar Schneeflocken gefallen sind, macht es richtig Spaß, in der Region unterwegs zu sein.

Schnee und Sonnenschein im Hohen Venn (Bild: Michaela Brück/BRF)

Archivbild: Michaela Brück/BRF

Man lernt dann vielleicht auch noch die ein oder andere Ecke kennen, die man noch gar nicht kannte. Wer die Gemeinde Lontzen vielleicht ein bisschen besser kennenlernen will, der kann am Sonntag, dem 10. Januar die Lontzener Winterwanderung mitmachen.

Treffpunkt ist wie jedes Jahr die Hubertushalle, Abgang ist von 10:00 bis 14:00 Uhr. Am Start erhalten die Teilnehmer eine Wanderkarte mit dem Streckenverlauf und einen Fragebogen.  Der Unkosten­beitrag beträgt zwei Euro pro Person. Passende Kleidung und festes Schuhwerk sollten auf jeden Fall zur Ausrüstung gehören.

Es gibt zwei Wanderstrecken, in diesem Jahr geht es Richtung Rabotrath. Die längere Strecke ist ca.zwölf Kilometer lang, die kürzere knapp acht Kilometer. Der Weg führt über Wiesen und durch alte Gassen sowie einige geteerte Wege. Die Strecken sind daher für Kinderwagen nicht geeignet. Hunde sind an kurzer Leine zugelassen.

Die ausgefüllten Quizbögen sollten bis spätestens 17:00 Uhr an der Hubertushalle abgegeben werden. Am Abend erfolgt dann die Ziehung der Gewinner, die zeitnah informiert werden.

Wegen der Corona-Pandemie müssen selbstverständlich auch bei dieser Veranstaltung strenge Auflagen eingehalten werden, erklärt Roger Franssen, der Präsident vom Verkehrsverein Lontzen. So wird es entgegen der Tradition dieses Jahr keine Möglichkeit geben, sich im Saal aufzuhalten, etwas zu essen und sich dabei miteinander zu unterhalten. „Da gelten die Regeln des Horeca-Sektors“, so Franssen.

Ein gemütliches Rahmenprogramm wird es also diesmal nicht geben. „Wir werden ganz einfach einen Startpunkt haben direkt an der Halle“, erklärt Franssen den Plan, „die Leute stehen dann draußen mit Social Distancing, wie man heute sagt, bekommen ihren Quizbogen und ihren Plan und können dann wandern.“ Immerhin: Wenigstens kann man vor dem Start, am Zwischenstopp in Walhorn und bei der Rückkehr in der Hubertushalle etwas Proviant zum Aufwärmen bekommen.

Lena Orban