Haushaltsmüll verstopft Müllfangkörbe am Straßenrand

Der Gemeinderat von Burg-Reuland hat erneut im Kulturhaus getagt. Coronabedingt waren, bis auf zwei Vertreter der lokalen Medien, keine Zuschauer zugelassen. Besprochen wurden unter anderem Probleme im Zusammenhang mit den Müllfangkörben.

Gemeinderat Burg-Reuland tagt im Kulturhaus (Bild: Chantal Scheuren/BRF)

Gemeinderat Burg-Reuland tagt im Kulturhaus (Bild: Chantal Scheuren/BRF)

Die Gebühren und Steuern auf die Abfuhr von Haushaltsmüll in den vorgesehenen Müllsäcken und Containern bleiben gleich. Ein Problem sei jedoch, dass Haushaltsmüll in den Müllfangkörben am Straßenrand entsorgt wird.

Geldbußen alleine würden nicht ausreichen, um das Problem zu lösen, sagte Schöffe Serge Dollendorf. Er warf die Frage in den Raum, ob es denkbar sei, in der Nähe der Müllfangkörbe Wildkameras zu installieren. Die Gemeinderatsmitglieder einigten sich vorerst darauf, an den guten Willen der Bürger zu appellieren.

Die Friedhofskomitees von Espeler und Aldringen erhalten Zuschüsse von der Gemeinde. In Espeler haben Ehrenamtliche zwischen der ersten und zweiten Coronawelle zehn Urnengräber angelegt. Sie erhalten 4.000 Euro für den Ankauf von Baumaterial.

In Aldringen ist der Pflanzenbewuchs auf dem Friedhof teilweise ersetzt und erneuert worden. Das Friedhofskomitee von Aldringen erhält ebenfalls einen Zuschuss von 1.600 Euro für den Ankauf des Materials.

Schöffin Erika Theiss erklärte, dass das Brennholz der Gemeinde per Submission zum Verkauf angeboten wird. Bewohner der Gemeinde können sich das Holz bei zwei Besichtigungsterminen anschauen und ihr Angebot schriftlich abgeben.

Chantal Scheuren