Jedes Los macht Gewinner: Glückssternaktion dieses Jahr online

Coronabedingt fällt dieses Jahr auch die Glückssternaktion auf dem Eupener Weihnachtsmarkt aus. Doch um die sozialen Einrichtungen trotz allem finanziell unterstützen zu können, wurde die Glückssternaktion ins Internet verlegt.

Stern (Illustrationsbild: © Bildagentur PantherMedia / Andrea Haase)

Illustrationsbild: © Bildagentur PantherMedia / Andrea Haase

Seit vielen Jahren schon verkauft der Lions Club Eupen in der „Glückssternbude“ auf dem Eupener Weihnachtsmarkt Lose für den guten Zweck. „Jedes Los gewinnt“, heißt es alljährlich – und das ist nicht zu viel versprochen, denn tatsächlich geht auch jeder mit zumindest einer Tüte Äpfel oder Schokolade nach Hause.

Doch dieses Jahr ist coronabedingt alles anders: kein Weihnachtsmarkt, keine Glückssternbude und damit auch keine Einnahmen für soziale Projekte. Trotzdem hat sich der Lions Club Eupen etwas einfallen lassen, um doch noch etwas Geld in die Kasse zu bekommen. „Wir haben uns überlegt, die Glückssternaktion ins Netz zu verlagern“, erklärt Arno Büx vom Lions Club Eupen.

„Die Lose können also im Netz erstanden werden, wir werden die Preise verlosen und den Gewinnern auch zukommen lassen“, so Büx weiter. „Auf der Webseite lionsclub-eupen.be geben Sie einfach an, wie viele Lose sie kaufen möchten, überweisen uns das Geld und wir schicken ihnen die Losnummern zu.“ Jedes Los kostet 2 Euro.

Statt „Jedes Los gewinnt“ heißt es in diesem Jahr „Jedes Los macht Gewinner“. „Wir haben eine Reihe von nicht-verderblichen Geschenken, die uns unsere Sponsoren zur Verfügung gestellt haben, aber eben auch verderbliche Gewinne wie Äpfel, Schokolade usw. Diese werden in diesem Jahr nicht verteilt – das können wir nicht durchführen wie an unserer Bude -, sondern kommen Bedürftigen zu. Es gibt also für jedes Los einen Gewinner.“

dop/mg

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Ein Kommentar
  1. Frank Mandel

    Oh welch wunderbare Weihnachtsstimmung: DANK dem Lions Club!
    Was staatliche Einrichtungen nicht schaffen (oder schaffen sollen), der Lions Clubs ist quasi das Ersatz- ÖSHZ von Ostbelgien.
    Wo man auch hinguckt oder was man auch liest, welch edle Spender.
    Eventuell sollte sich „Otto- Normalverbraucher“ (wertfrei gemeint), mal die Frage stellen, wer oder was da eigentlich dahinter steckt.
    Keine Klassenreise, kaum ein Altersheim, kaum eine soziale Einrichtung oder Spenden (siehe Themse Platz, muss man sich das auch schon dort angucken), ohne die Finanzierung des Lion Clubs.
    ‚Ne Überlegung wert nä!

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