Jedem Kind ein Geschenk: Weihnachtsaktion des ÖSHZ Raeren

Auch in diesem besonderen, nicht immer einfachen Jahr 2020 richtet das ÖSHZ Raeren einen Aufruf an alle, die den Kindern der Gemeinde aus ärmeren Verhältnissen gerne eine Freude zu Weihnachten machen möchten.

Weihnachtsgeschenk

Illustrationsbild: Laurie Dieffembacq/Belga

Die Weihnachtsaktion des ÖSHZ Raeren ist mittlerweile schon zu einer Tradition in der Gemeinde geworden. Seit 2010 wird sie alljährlich organisiert mit dem Ziel gegen Scham, Benachteiligung, soziale Ausgrenzung und prekäre Lebensumstände anzukämpfen.

„Es geht darum, dass jedes Kind ein Geschenk bekommt im Wert von bis zu 30 Euro“, erklärt Ferdy Leusch, Präsident des ÖSHZ Raeren. „Die Sozialassistenten haben in ihren Listen nachgesehen, welche sozial schwachen Familien dafür infrage kommen und haben eine Liste der Kinder erstellt.“

Das alles finde natürlich anonym statt, betont Leusch. „Die Bürger können bei uns im ÖSHZ Karten erhalten vom Weihnachtsbaum, auf denen drauf steht, welches Geschenk die Kinder gerne hätten“, erklärt er. „Die Bürger holen dann das Geschenk, bringen es uns und kurz vor Weihnachten werden unsere Sozialassistenten die Geschenke dann verteilen.“

Am 24. November wird der Weihnachtsbaum mit den Wunschzetteln der Kinder im ÖSHZ eröffnet. Die Wunschzettel abholen kann man am 24., 26. und 30. November sowie am 2. Dezember zwischen 9 und 10 Uhr und am 1. Dezember von 15 bis 16 Uhr. Zusätzlich öffnet das ÖSHZ für alle, die in der Woche keine Zeit haben, auch am Samstag, 28. November von 10 bis 12 Uhr.

Am 10. Dezember müssen alle Geschenke beim ÖSHZ hinterlegt sein, damit die Verteilung der Päckchen organisiert werden kann. Auch Spenden an das ÖSHZ sind jederzeit möglich.

Spendenkonto
BE18 0910 0098 3365
BIC GKCCBEBB
Mitteilung „Kinderarmut“

mitt/js/mg

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Ein Kommentar
  1. Frank Mandel

    Mir ist es hier an dieser Stelle wichtig, darauf hinzuweisen, dass die Kinder Armut ( weil es sich besser liest), keine Armut der Kinder ist sonder eine Armut der Eltern ist. Von daher ist es nicht korrekt, wen der BRF, hier an dieser Stelle einen Rückzieher macht.
    Ich denke nicht, dass ein Hörfunk die Komplexität der sozialen Arbeit versteht.
    Aber den Sinn dahinter zumindest versucht zu begreifen.
    Es gibt keine Kinder Armut, denn die Kinder könne da nichts für.
    Es sind die fehlenden Hilfestellungen für die Eltern.
    Kann das bitte begriffen werden..
    Und dann handeln…
    Nicht weg gucken!
    Armut fängt oben an nicht unten,
    der Fisch stinkt immer vom Kopf her.

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