Kelmiser Gemeinderat bespricht Investitionsprojekt um Emmaburg

Der Kelmiser Gemeinderat hat sich erneut im Saal der Patronage versammelt. Dort finden seit April die Gemeinderatssitzungen statt, um die Hygienebestimmungen einhalten zu können. Die Sitzung wurde zum ersten Mal per Live-Stream übertragen und unter anderem war das Investitionsprojekt um die Emmaburg ein Thema.

Gemeinderatssitzung in Kelmis (Bild: Dogan Maliki/BRF)

Gemeinderatssitzung in Kelmis (Bild: Dogan Maliki/BRF)

Bezogen auf die Emmaburg stellte Max Munnix (PFF) dem Bürgermeister Luc Frank (CSP) die Frage, ob das Gemeindekollegium das geplante Investitionsprojekt als seriös betrachtet. Frank antwortete, dass die Emmaburg eine wichtige und kulturelle Bedeutung für die Gemeinde trage und bedauere den jetzigen Zustand der Burg. „Es ist unsere Verpflichtung dafür zu sorgen, dass die Burg nicht verfällt und im optimalen Fall wieder touristisch genutzt werden kann“, so der Bürgermeister.

Über das Projekt habe Luc Frank mit dem potenziellen Investor namens Santiago Fraga gesprochen. Fazit des Bürgermeisters: „Es hört sich zwar gut an, aber ich habe keine Indizien dafür, dass das Projekt seriös ist.“ Darüber hinaus rät der Kelmiser Bürgermeister dringend davor ab, dem Herrn Fraga Gelder zur überweisen, die zur Realisierung des Projekts beitragen sollen.

Die Tagesordnung wurde zügig abgearbeitet und die Parteien stimmten in allen Punkten einstimmig ab. Unter anderem erhält das Viertel zwischen Kirchplatz und Lütticher Straße den plattdeutschen Namen „Ejene Vröjschepohl“.

Auf Nachfrage von Sandy Nyssen (PFF), ob es mittlerweile ein konkretes Eröffnungsdatum für das neue Kelmiser ÖSHZ gebe, antwortete die Schöffin für Soziales, Nadine Rotheudt (SP), dass die größten Umbauarbeiten mittlerweile beendet wurden und das ÖSHZ am 28. September in der Maxstraße, im ehemaligen Museum, eröffnen werde.

Dogan Malicki