Alegro-Stromtrasse kurz vor Inbetriebnahme

In Lichtenbusch passieren nicht nur viele Pendler tagtäglich die Grenze. Dort führt auch die Stromverbindung Alegro vorbei, die ab Ende diesen Jahres den Stromaustausch zwischen Belgien und Deutschland erleichtert. In Lixhe in der Nähe von Visé ist die Fertigstellung des 500 Millionen-Euro-Projektes gefeiert worden.

Alegro-Stromtrasse kurz vor Inbetriebnhame (Bild: Andreas Lejeune/BRF)

Alegro-Stromtrasse kurz vor Inbetriebnahme (Bild: Andreas Lejeune/BRF)

Die kommerzielle Inbetriebnahme der Alegro-Stromtrasse soll Mitte November erfolgen. Bei dieser Trasse handelt es sich um eine Hochspannungsleitung, die Gleichstrom von Belgien nach Deutschland, und umgekehrt, transportieren soll.

Auf belgischer Seite betreibt die Firma Elia das Netz. Zu dem Projekt gehört auch eine Konverterhalle, die den Gleichstrom in Wechselstrom umwandeln kann. Diese Halle steht in Lixhe, bei Visé.

Die länderübergreifende Infrastruktur ermöglicht unter anderem den Transport von Strom aus erneuerbaren Energien. Das berichtet Markus Berger, Verantwortlicher für die Infrastruktur bei Elia: „Als drittes kommt die Integration der erneuerbaren Energien hinzu. In Norddeutschland zum Beispiel wird viel erneuerbare Energie produziert, diese Energie ist billig, und diese Verbindungsleitung ermöglicht es uns, sie nach Belgien zu importieren, was dem Verbraucher zugute kommt und zur Integration erneuerbarer Energien beiträgt.“

Markus Berger sieht hier Vorteile für die Verbraucher, die sich langfristig auf sinkende Strompreise einstellen können. Die Kosten für dieses Projekt betrugen 500 Millionen Euro.

Andreas Lejeune

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