Stop Parkinson Walk macht halt in Ostbelgien

Wer in den nächsten Tagen in der DG unterwegs ist, der stößt vielleicht auf eine Gruppe Wanderer, die mit einer weißen Fahne mit der Aufschrift "Stop Parkinson Walk" ausgestattet sind. Gewandert wird für einen guten Zweck. Am Dienstag war die Gruppe in Raeren unterwegs.

Bild: Robin Emonts/BRF

Stop Parkinson Walk: 1.500 Kilometer in 49 Tagen für den guten Zweck (Bild: Robin Emonts/BRF)

Wouter Degraeve und Ivo de Bischop sind sportlich. Sie wandern gerne und momentan sogar täglich. Dabei verfolgen sie auch noch ein ehrgeiziges Ziel, das sie momentan nach Ostbelgien gebracht hat. Zurzeit seien sie dabei, eine Runde um Belgien zu wandern, erklärt Degraeve. Der Titel des Projekts laute „Stop Parkinson Walk“. Das sage ja schon alles aus, so der Wanderer. Sie würden um Belgien rum gehen, um auf die Krankheit aufmerksam zu machen.

In 49 Tagen wollten die beiden 1.500 Kilometer rund um Belgien zurücklegen. Von Ostende aus ging es vor 19 Tagen los, im Uhrzeigersinn einmal entlang der Grenzen Belgiens, um so die eigenen Grenzen zu erreichen oder sogar zu überwinden.

Treibende Kraft hinter dieser Wanderung, so Degraeve, sei Ivo de Bischop, der vor drei Jahren an Parkinson erkrankt ist und Spenden sammeln möchte, um die Untersuchung und Behandlung zu verbessern und zu beschleunigen. Für Ivo war nach der 15. Etappe allerdings verletzungsbedingt vorerst Schluss, nach Ostbelgien hat er es also nicht mehr geschafft. Das hält Wouter aber nicht auf, die Runde um Belgien weiter zu führen. Gemeinsam mit Freunden ist er momentan in der DG unterwegs.

Der Fokus soll jedoch nicht auf den Wanderern liegen. Das Thema Parkinson soll im Mittelpunkt stehen. Auf der einen Seite will man informieren, auf der anderen Seite aber auch Spenden sammeln – online kann man dafür beispielsweise Schritte kaufen. Unterstützt und organisiert wird die Aktion durch den Rotary Club Brüssel Coudenberg. Der Club stellt den Wanderern jede Woche einen Verantwortlichen zur Seite, der sich um alles kümmert. In dieser Woche ist das der Eupener Frank Weinand, der mit Freude auf die funktionierende Zusammenarbeit mit den anderen Clubs in Belgien blickt.

Auch zahlreiche Rotary Clubs der DG unterstützen die Aktion gerade bei der Reise durch Ostbelgien, auch wenn die Wanderer die DG bereits in wenigen Tagen wieder verlassen werden. Noch liegen aber einige ostbelgische Etappen vor Degraeve und seinen Begleitern. Am Mittwoch ging es weiter in Richtung Süden nach Elsenborn und in den kommenden Tagen folgen weitere Etappen von jeweils circa 30 Kilometern.

Das Ziel ist es, in dem Rhythmus am 10. Oktober wieder Ostende zu erreichen – im besten Fall gemeinsam mit Ivo de Bisschop, mit einer möglichst hohen Summe an Spenden und mit einer größeren Aufmerksamkeit für die Krankheit Parkinson.

Robin Emonts