Mobile Jugendarbeit in Raeren mit Campingwagen

Die Corona-Pandemie hat für viele Familien die Ferienplanung durcheinander gebracht. Da kommt das neue gemeinsame Projekt der drei Raerener Jugendtreffs gerade richtig. Die Jugendarbeiter aus Eynatten, Hauset und Raeren sind in diesem Sommer gemeinsam, aber vor allem mobil unterwegs - mit einem Campinganhänger.

Die Jugendarbeiter der Gemeinde Raeren mit ihrem neuen Wohnwagen (Bild: Jura)

Die Jugendarbeiter der Gemeinde Raeren mit ihrem neuen Wohnwagen (Bild: Jura)

Die Raerener Jugendarbeiter sind zufrieden. Er sei ein echtes Schnäppchen gewesen und dazu noch in gutem Zustand. Gemeint ist der Campinganhänger, den die drei Raerener Jugendzentren in den Ferienmonaten gemeinsam nutzen werden.

Zurzeit sind sie auf Werbetour für ihr neuestes Projekt: die mobile Jugendarbeit. Mit dem Campinganhänger will man verschiedene Orte in Raeren ansteuern. „Wir haben diese Woche alle Schulen besucht, um vor allem die 5. und 6. Schuljahre zu erreichen“, sagt Jugendarbeiter Tom Rosenstein. „Ab Juli werden wir feste Zeiten und Standorte haben. Das wird über die Sozialen Medien kommuniziert.“ Auf Facebook und Instagram wird dann informiert, wann und wo der Campingwagen stehen wird.

Ein neuer Treffpunkt gegen die Langeweile – das soll aber mehr sein, als nur eine Verlagerung der Jugendzentren von innen nach außen. „Was wir auch anvisieren, sind Ausflüge. Man ist schnell an einem See oder sogar zur Küste. Man ist da sehr flexibel mit einem Wohnwagen“, so Rosenstein.

Das wäre natürlich die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. In der Regel geht es bei den Ausflügen auch eine Nummer kleiner zu. Auch mit der mobilen Jugendarbeit erwarten die Jugendanimatoren keine Massenaufläufe – selbst wenn es in Raeren rund 900 Jugendliche im Alter von zwölf bis 20 Jahren gibt.

Spielen, kochen oder einfach nur chillen – so einiges wird möglich sein, sagt Rosenstein. „Wir haben eine Grundausstattung angeschafft für den Wohnwagen, also alles was Spiel und Spaß ist. Und wir haben auch mobiles Wlan.“

Freizeit ohne Eltern und Geschwister. Der Campingwagen für den Urlaub von der Familie oder etwas Abwechslung in den Sommermonaten. Alles ist ganz zwanglos.

Auch Jugendarbeiterin Yelena Mertens freut sich schon riesig, dass sie endlich mit dem neuen Angebot starten kann. „Ich habe so viele Ideen, um mit den Jugendlichen zu arbeiten. Einfach mal raus aus der Komfortzone und vorführen, wie das Campingleben so ist.“

Manuel Zimmermann

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