WFG erklärt rechtliche Aspekte beim Online-Handel

Was ist erlaubt und was nicht? In der Coronakrise kann es für Unternehmen eine Lösung sein, ihre Waren im Internet anzubieten. Online-Verkäufe sind allerdings mit gewissen Pflichten verbunden. Am Donnerstag informiert darüber die Wirtschafts- und Regionalförderung Ostbelgien im Live-Chat.

Online-Shopping (Illustrationsbild: © Bildagentur PantherMedia / Andriy Popov)

Illustrationsbild: © Bildagentur PantherMedia / Andriy Popov

Nach zwei Live-Chats zu den Themen „Verkauf nach Haus“ und „Webshop – Verkauf online“ bietet die WFG Ostbelgien an diesem Donnerstag (23. April) an, auf rechtliche Fragen von Unternehmern zu antworten. Denn es gibt eine gesetzliche Informationspflicht für sogenannte „Fernabsatzverträge“.

„Wenn man online verkauft und das vorher noch nie getan hat, wissen viele nicht genau, welche Informationen sie auf ihrer Webseite veröffentlichen müssen“, erklärt Gabriel Schnackers von der WFG. „Zum Beispiel braucht man ein Impressum – eine Seite, auf der das Unternehmen seine Daten bereitstellen muss.“

Das Unternehmen muss auch dafür sorgen, dass der Verbraucher bei der Bestellung ausdrücklich bestätigt, dass die Bestellung mit einer Zahlungsverpflichtung verbunden ist. Möglicherweise muss dem Kunden darüber hinaus ein Widerrufsrecht eingeräumt werden. Und auch eine Datenschutzerklärung wird empfohlen.

Die WFG und die Kanzlei Zians&Haas beantworten am Donnerstag ab 19 Uhr die Fragen der Zuschauer – auf der Facebook-Seite der WFG Ostbelgien. Anmeldung per Mail an info@wfg-ostbelgien.be.

Die ersten beiden Chats sind auch auf der Webseite der WFG abrufbar.

mitt/js/km