Rinderherpes: Landwirte verlieren Klage gegen Massentötung

Zwei Aachener Landwirte müssen nach einem Gerichtsentscheid ihre mehr als 670 Rinder töten lassen, weil die Tiere mit Rinderherpes infiziert sind.

Protest gegen die Massentötung von Rindern wegen Herpes in Aachen-Nütheim (Bild: Michaela Brück/BRF)

Protest gegen die Massentötung von Rindern wegen Herpes in Aachen-Nütheim Mitte Januar (Bild: Michaela Brück/BRF)

Mit ihrer Klage gegen die entsprechende behördliche Anordnung scheiterten sie am Verwaltungsgericht Aachen. Mit der Tötung werde einer Ausbreitung der Tierseuche auch auf umliegende Höfe vorgebeugt. Das teilte das Gericht mit.

Einer der Landwirte hatte betont, seine Rinder zeigten keine Krankheitssymptome und wirkten äußerlich gesund. Außerdem stelle das Virus keine Gefahr für den Menschen dar.

dpa/lnw/cd

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