Robin Ritzen als Generaldirektor der Gemeinde Lontzen vereidigt

In einem außergewöhnlichen Rahmen hat Robin Ritzen seinen Eid als neuer Generaldirektor der Gemeinde Lontzen abgelegt. Damit die Abstandsregeln wegen der Corona-Krise eingehalten werden konnten, war die Ratssitzung vom Gemeindehaus in die Mehrzweckhalle von Herbesthal verlegt worden.

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Robin Ritzen ist neuer Generaldirektor der Gemeinde Lontzen (Bild: Stephan Pesch/BRF).

Der 28-jährige Raerener war kurz vor Ende des vergangenen Jahres vom Lontzener Gemeinderat als neuer Generaldirektor bestimmt worden.

Er arbeitete seit September 2016 als Referent für lokale Behörden im Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft. „Es war eine spannende Aufgabe für mich, 2018 die Gemeinderatswahlen zu organisieren. Was an der neuen Aufgabe interessant ist? Die Gemeinde ist sehr nahe am Bürger und das macht es sehr spannend.“

Robin Ritzen hat einen Master-Abschluss in Betriebswirtschaft an der HEC Liège Management School – Universität Lüttich.

Über seinen beruflichen Neuanfang mitten in der Corona-Krise sagte er dem BRF: „Der Wechsel wird auf jeden Fall etwas speziell unter diesen Umständen. Ich werde versuchen, die Arbeit möglichst normal aufzunehmen.“ In der Gemeindeverwaltung Lontzen wurden auch die Regeln des Social Distancing schon eingeführt. „Es wird ein bisschen die Herausforderung sein, die Leute näher kennenzulernen, indem man Abstand hält“, so der neue Generaldirektor.

Lontzens Bürgermeister Patrick Thevissen und später auch Roger Franssen von der Oppositionsliste Union wünschten Robin Ritzen viel Glück für seine neuen Aufgaben. Beide bedankten sich auch bei Manuel Staner, der das Amt des Generaldirektors diensttuend ausgeübt hatte, nachdem Pascal Neumann zur Gemeinde Raeren gewechselt war.

Ansonsten standen nur wenige, unstrittige Punkte auf der kurzen Tagesordnung dieser außergewöhnlichen Sitzung des Lontzener Gemeinderates.

Auch in den anderen Gemeinden zerbricht man sich den Kopf darüber, wie man die Öffentlichkeit der Ratssitzungen mit den Anforderungen des „Social Distancing“ in Einklang bringen kann: In der Gemeinde Lontzen standen die Ratsmitglieder auf Teppichen mit ausreichend Abstand – statt wie üblich, nebeneinander am Tisch zu sitzen.

Stephan Pesch

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