Bütgenbach muss beim Wegeunterhalt „kleinere Brötchen backen“

Die Gemeinde Bütgenbach steckt nach aktuellem Stand rund 270.000 Euro in den laufenden Wegeunterhalt. Das ist für die Opposition zu wenig. Das Kollegium verweist auf rückläufige Einnahmen und hofft, nach der Rechnungslegung weitere Mittel dafür einsetzen zu können.

Gemeindehaus Bütgenbach (Bild: Stephan Pesch/BRF)

Bild: Stephan Pesch/BRF

Der Buchenweg in Elsenborn, die Straße „Zum Mährenvenn“ in Bütgenbach, der Neue Weg in Weywertz, dazu Teilstücke der Hofstraße in Bütgenbach sowie der Wallbrückstraße und Champagner Straße in Weywertz –  mehr ist zur Zeit nicht drin beim Wegeunterhalt in der Gemeinde Bütgenbach.

Leider müsse man angesichts rückläufiger Einnahmen beim Unterhalt „kleinere Brötchen“ backen, umschrieb Schöffe Stéphan Noël die Situation. Darum habe die Mehrheit dort angesetzt, „wo der Schuh am meisten drückt“.

Dann seien die Schuhe aber einige Nummern zu klein, konterte Elmar Heindrichs. Auch Tony Brüsselmans und Jean-Luc Velz konnten sich mit den kleinen Teilstücken nicht anfreunden, zumal vor den Wahlen von einem Sparhaushalt beim jetzigen Bürgermeister nicht die Rede gewesen sei.

Die 270.000 Euro seien angesichts eines errechneten Bedarfs von rund acht Millionen Euro ein Tropfen auf den heißen Stein, so die Opposition. Allerdings fallen darunter die großen (und teuren) Verbindungswege, präzisierte Stéphan Noël. Innerorts werde die Gemeinde bald die Wege mit höchster Priorität abgearbeitet haben.

Ursula Gehlen fügte hinzu, dass jedes Gemeinderatsmitglied für sein Dorf Straßen benennen könne, die eines Unterhalts bedürfen. Es gelte, mit den verfügbaren Mitteln, jedes Dorf zu bedienen: „Mehr können wir nicht“ – das gilt zumindest für den Augenblick.

WiFi-Hotspots mit europäischer Förderung

Die Gemeinde Bütgenbach will in ihren Ortschaften eine Reihe von frei zugänglichen WiFi-Hotspots einrichten. Dazu hatte sie an dem europäischen Projekt „WiFi4EU“ teilgenommen. Die EU fördert die Installation der Antennen mit 15.000 Euro. Die laufenden Kosten gehen zu Lasten der Gemeinde.

Jetzt muss die Ausschreibung zeigen, wieviele Hotspots mit dem zugesagten Geld finanziert werden können. Das Bütgenbacher Gemeindehaus wird ganz sicher dabei sein. Auf der Wunschliste stehen weitere WiFi-Hotspots in allen Ortschaften der Gemeinde. Für Innenräume sind das neben dem Gemeindehaus die Pfarrheime in Bütgenbach und Weywertz, das Vereinshaus in Elsenborn und das Haus der Begegnung in Nidrum. Im Außenbereich sind es der Bütgenbacher Marktplatz, der Kirchplatz in Weywertz, der Dorfplatz in Elsenborn, der Kirchplatz in Nidrum, der Dorfplatz in Berg sowie der RAVeL am ehemaligen Bahnhof in Küchelscheid-Leykaul.

Stephan Pesch

Kommentar hinterlassen
Keine Kommentare
Kommentar hinterlassen

Ihre Email-Adresse wird niemals veröffentlicht!
Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien zu Kommentaren.

Restl. Anzahl Wörter: 150