Gemeinderat Lontzen bewilligt Aufspaltung von Nosbau

Der Gemeinderat von Lontzen hat die Aufspaltung der sozialen Wohnungsbaugesellschaft Nosbau in einen frankophonen und einen deutschsprachigen Teil genehmigt. Definitiv soll die Spaltung von Nosbau am 12. März erfolgen. Nosbau passt sich so an die neuen Gegebenheiten an, die durch die Übernahme des Wohnungswesens durch die DG entstanden sind.

Die Gemeinde Lontzen wird – genau wie Kelmis, Raeren und Eupen – in der ersten Phase dem ÖWOB, dem Öffentlichen Wohnungsbau Ostbelgien, angehören. In der zweiten Phase wird der ÖWOB mit dem Öffentlichen Wohnungsbau Eifel fusionieren. So entsteht eine Wohnungsbaugesellschaft für das gesamte ostbelgische Wohnungswesen.

Im Rahmen der Spaltung von Nosbau tauscht Lontzen Anteile mit der französischsprachigen Gemeinde Aubel.

Roger Franssen bedauerte die Spaltung von Nosbau. Ihm wäre es lieber gewesen, wenn „Brücken statt Mauern“ gebaut würden. Roger Franssen und seine Oppositionskollegen enthielten sich in diesem Punkt.

Ratsmitglied Sonja Clooth regte die Schaffung einer freiwilligen 30er-Zone an. So könne der Verkehr auf der Kirchstraße und der Kaplan-J.C.-Rossaint-Straße beruhigt werden. Bürgermeister Patrick Thevissen griff das Thema auf und wies auf einen partizipativen Ausschuss hin. Am 5. März erhielten die Bürger dort die Gelegenheit, Ideen einzubringen und gemeinsam zu prüfen. Alle Bürger, die Interesse bekundet hätten, seien bereits angeschrieben worden, so Thevissen.

Der Gemeinderat Lontzen hat ein neues Mitglied. Gilberte Laschet legte ihren Eid ab und vertritt Evelyn Jadin während deren Mutterschutz.

Chantal Scheuren

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