Gefängnisstreik in Lantin und Paifve

Vom landesweiten Streik der Gefängniswärter ist auch das Gefängnis von Lantin betroffen, genauso wie die Einrichtung zum Schutz der Gesellschaft in Paifve bei Lüttich.

Gefängnis von Lantin

Das Gefängnis von Lantin (Bild: Michel Krakowski/Belga)

Der 24-Stunden-Streik hat Donnerstagabend begonnen. Ein gemeinsamer Streikposten des Personals von Lantin und Paifve ist für den frühen Freitagnachmittag geplant.

Im Gefängnis läuft bisher alles soweit normal. Drei Viertel des Personals sind zur Arbeit erschienen. Lediglich die Besuchszeit ist gestrichen. Der Streik endet Freitagabend um 22 Uhr.

Die Gewerkschaften protestieren gegen den Minimaldienst. Der sieht eine gewisse Anzahl von Wärtern vor, die bei einem Streik trotzdem zur Arbeit erscheinen müssen, um eine Grundversorgung der Häftlinge zu gewährleisten.

Das Personal ist zwar nicht grundsätzlich gegen den Minimaldienst, fordert aber von Justizminister Koen Geens, die Zahl für jedes Gefängnis einzeln festzulegen und nicht pauschal für alle. Die Verhandlungen über den Minimaldienst waren Ende Januar ergebnislos abgebrochen worden.

rtbf/vk

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