Burg-Reuland startet mit einem äußerst bescheidenen Haushalt

Der neue Haushaltsplan der Gemeinde Burg-Reuland nimmt sich nach Aussage des Finanzschöffen Serge Dollendorf "äußerst bescheiden" aus. Für Investitionen sind nur 201.409 Euro vorgesehen. Allerdings wird sich dieser Betrag über Anpassungen noch verdreifachen. Stephan Pesch:

Gemeindehaus von Burg Reuland

Archivbild: Julien Claessen/BRF

Erfreulich ist vor allem, dass der Holzverkauf deutlich besser ausgefallen ist als befürchtet. Dadurch werden rund 140.000 Euro zusätzlich zur Verfügung stehen. Der Gemeindezuschuss an das Öffentliche Sozialhilfezentrum verringert sich wegen dessen besseren Holzverkaufs um fast 75.000 Euro.

Investiert wird in die Wasserversorgung, die gemischte Handwerkszone und in die Neugestaltung der Straße Kreuzberg. Für Wegeteerungen ist nur wenig vorgesehen. Andere Projekte, wie die Feuerwehrhalle oder die Schule in Aldringen, sind noch nicht so weit.

In Burg-Reuland hat man auch registriert, dass das Geld an übergeordneter Stelle nicht mehr so locker sitzt.

Im ordentlichen Dienst gab es kaum Änderungen. Hier liegen die Einnahmen bei 5.562.700 Euro und die Ausgaben bei 5.562.165 Euro.

Gemeinde fördert Urnengräber

Die Gemeinde Burg-Reuland fördert weiter das Anlegen von Urnengräbern. So wurden auf dem Friedhof in Oudler 20 Urnengräber angelegt und in Weisten sieben. Die Gemeinde bezuschusst die Materialkosten.

Wegen des zunehmenden Bedarfs an Urnengräbern hat die Gemeinde auch ihre Friedhofsordnung komplett überarbeitet.

Das Projekt eines Bestattungswaldes ist erst einmal auf Eis gelegt.

Stephan Pesch

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