Seitenstraße lockt mit Literatur an ungewöhnlichen Orten

Am Samstag fand in Eupen zum zwölften Mal die Literaturveranstaltung "Seitenstraße – Lesen hinterm Tresen" statt. Schätzungsweise 800 Zuhörer kamen zu den insgesamt 120 Lesungen an 30 verschiedenen Orten.

Seitenstraße 2019 - Gaby Zeimers, Judith Peters(Bild: Olivier Krickel/BRF)

Seitenstraße - Lesen hinterm Tresen 2019 (Bild: Olivier Krickel/BRF)

Viele Eupener Geschäfte, aber auch Einrichtungen wie die „Alternative“ und das Staatsarchiv wurden in gemütliche Lese- bzw. Hörsäle verwandelt. Das alles bei freiem Eintritt.

Nach einigen Jahren Pause war am Samstagabend auch wieder ein Literaturtaxi unterwegs: Während einer Fahrt durch Eupen durften die jeweiligen Passagiere eine Geschichte auswählen, die zu ihrer Stimmung passte.

Organisiert wird die „Seitenstraße“ von Chudoscnik Sunergia. Chantal Heck weiß, was die Besucher an „Lesen hinterm Tresen“ reizt: „Von Anfang an war das Konzept, dass man Literatur an ungewöhnlichen Orten erlebt. Und auch die Tatsache, dass jemand etwas vorliest, ist eine ganz tolle und auch intime Geschichte. Ich glaube, das mögen die Leute.“

„Jede Lesung ist anders und vermittelt andere Inhalte. Es ist sehr interessant, Dinge neu zu hören und aus einer anderen Perspektive zu sehen. Das ist ja auch die Stärke der Literatur“, sagt Chantal Heck.

Seitenstraße 2019 (Bild: Olivier Krickel/BRF)

Bild: Olivier Krickel/BRF

rasch/km

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